Panikattacken: Die Angst vor der Panik

Panikattacken Frau

Immer mehr Frauen kennen Panik aus eigener Erfahrung. Es heisst, dass Frauen von Attacken häufiger betroffen sind, aber das ist fraglich - Männer tun sich schwer, auch nur darüber zu reden. Frauen verdrängen Gesundheitsprobleme weniger, sie sind schneller bereit, Hilfe anzunehmen. Gerade die modernen Frauen aus der Schweiz beschäftigen sich aktiv mit ihrem Leben, sind an ihrer Gesundheit interessiert und informieren sich umfassend. Durch Wissen wird Krankheit nicht unterschätzt und kann beseitigt werden, bevor sie chronisch wird. Panikattacken verschwinden selten ohne Behandlung und können die Lebensqualität enorm beeinträchtigen - es ist wichtig, möglichst schnell fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das Leiden abzukürzen.

Die Attacken werden anfangs oft nicht als Angststörung erkannt. Die starken, körperlichen Symptome stehen so im Vordergrund, dass die Betroffene sie für eine plötzliche Herz-Kreislauf-Erkrankung hält. Eine Attacke beginnt meist von einer Sekunde auf die andere - oft ohne nachvollziehbaren Grund - mit einem Einschnürungsgefühl in Hals und Brust mit Atemnot und Herzrasen. Es kann zu starken Blutdruckschwankungen mit Schweissausbrüchen, Zittern und Schwindel kommen. Es kommen Angstgedanken wie "Ich falle gleich um", "Ich muss sterben", "Ist das ein Herzinfarkt?". Oft ist das Gefühl dabei, dass man komplett neben sich steht oder die Situation wird als fremd und unwirklich empfunden. Normalerweise bleibt die Betroffene jedoch auf den Beinen und die Attacke ist nach wenigen Minuten vorbei. Treten Panikattacken öfter auf, kommt Angst auf, das Haus zu verlassen - es entsteht die "Angst vor der Angst".

Auslöser gibt es einige

Panikattacken können ausgelöst werden durch Erschöpfung (Burnout), durch Krisensituationen, für die es momentan keine Lösung gibt, durch krankhaft übersteigerte Ängste (zum Beispiel Angst vor Menschenmengen oder Krankheiten), auch nach nicht verkrafteten Schock-Erlebnissen oder seltener durch körperliche Ursachen wie zum Beispiel durch Hormonschwankungen (Wechseljahre), Schilddrüsen- oder Lebererkrankungen, niedriger Blutdruck oder Blutzucker, Virusinfekte, Vitamin-B-Mangel.

Besonders gefährdet sind Frauen, die sich für alles und jeden verantwortlich fühlen, alles perfekt machen wollen, keinen Ärger ausdrücken und ihren Mitmenschen keine Grenzen setzen können. Von Frauen werden in Familie und Beruf ganz selbstverständlich Höchstleistungen verlangt, was dazu führt, dass die Frau tagtäglich mehr Kraft verbraucht als sie aufbaut. Ihre Gesundheit vermindert sich dadurch schleichend und unbemerkt. Wenn langfristig ihre persönlichen Bedürfnisse vom Umfeld ignoriert werden oder sie diese selbst unterdrückt, kann die Folge eine wachsende depressive Verstimmung und Erschöpfung sein, ihre Leistungsfähigkeit sinkt. Das Gefühl, nicht mehr alles zu schaffen, kann Panik auslösen.

Hilfe ist zwingend nötig

Bei Panikattacken sollte sofort professionelle Hilfe gesucht werden. Der erste Weg führt zum Hausarzt, der die Frau über vielfältige Hilfsmöglichkeiten beraten kann. In schweren Fällen werden kurzfristig Beruhigungsmittel eingesetzt. Das lindert die schlimmsten Symptome, führt aber selten zur wirklichen Heilung. Eine gute Hilfe ist die Psychotherapie. Hier können die Ursachen im seelischen Bereich aufgedeckt werden und man kann aktiv daran arbeiten, sie zu beseitigen. Ein hervorragender Weg zur Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Gesundheit der Frau ist auch die Homöopathie (zum Beispiel die "Psychosomatische Energetik nach Dr. Banis"). Verschiedene schulmedizinische und naturheilkundliche Heilverfahren können auch sehr effektiv miteinander kombiniert werden. Mit Panikattacken muss niemand leben - wo ein Weg in das Leiden hineinführt, führt auch immer einer hinaus!

Bildquelle: günther gumhold / pixelio.de

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