Meine Launen nerven!

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Launen nerven

Es ist schon wieder passiert: Sie haben völlig die Fassung in einer Situation verloren, die von aussen betrachtet eigentlich ganz harmlos war. Ihre Kollegin hat Sie nur um einen Gefallen gebeten, den Sie aber als "zuviel" eingestuft haben. Ergo sind Sie völlig aus der Haut gefahren, haben die Arme geradezu abgeschüttelt wie ein lästiges Insekt und sind erst einmal für Minuten auf der Toilette verschwunden. Einige Stunden später kommt Ihnen das Ganze fast surreal vor. Was, Sie sollen sich so aufgeplustert haben, warum denn? Diese Schwankungen begleiten Sie schon länger, dabei wären Sie so gerne eine in sich ruhende, auch für andere berechenbare Person.

Frauen unterliegen im lauf des Zyklus auch psychisch unterschiedlichen Phasen. Wenn Sie den Begriff "die Tage vor den Tagen" mit Leben füllen können, wissen Sie, wie hilflos man bzw. in diesem Fall "frau" sich fühlen kann, weil die Hormone das Regiment zu übernehmen drohen. Viele Streitereien werden tatsächlich in dieser Phase vom Zaun gebrochen, und wenn Sie Glück haben, treffen Sie auch auf Verständnis. Dies wird in normalen Alltagssituationen, in der Tram oder im Supermarkt, aber nicht der Fall sein. Wie können Sie es schaffen, trotz der Hormone und ihren Einflüssen eine relativ freundliche, lockere Person zu sein!

Entspannungstechniken können helfen

Wenn Sie regelmässig Yoga oder Feldenkrais betreiben, kennen Sie das Gefühl, dass Dinge schlagartig unwichtig werden können, einfach, weil Sie mit Wichtigerem beschäftigt sind, nämlich mit der Konzentration auf Ihre Übungen. Wenn Sie dies schon erfahren durften, haben Sie ein mentales Rüstzeug, das Ihnen vielleicht helfen kann, in Situationen, in denen Sie buchstäblich von Emotionen überrollt werden, die Relativität aller Dinge zu sehen. Was hier sehr abstrakt klingt, heisst doch nur, dass Sie sich sagen, dass alles vorbei geht, und dass auch der Moment, in dem Sie fast zu platzen drohen, nur einer von vielen an diesem Tag sein wird. Bleiben Sie also so gelassen wie möglich, wenn Sie Wut aufkommen spüren.

Wut und Ärger setzen Grenzen

Wenn Sie im Allgemeinen als friedlich und nett gelten, ist das natürlich schön - vor allen Dingen für Ihre Umgebung. Wut und auch einmal lautes Agieren kommen in diesem Image aber nicht vor. Sie gehören aber zum menschlichen Repertoire und haben auch ihre Berechtigung, denn, mal ehrlich, gibt es nicht genug Gründe, weshalb Sie sich aufregen sollten und damit auch dürfen? Gestehen Sie sich also ruhig Ihre vermeintlichen Launen zu, seien Sie auch einmal scharf im Ton, wenn jemand Ihre Grenzen überschreitet, Sie kränkt oder sich achtlos verhält. Damit gewinnen Sie an Profil und zeigen auch Ihrer Umgebung, dass Sie nicht nur eindimensional "nett" sind.

Auch hilfreich: Empathie

Wenn Sie vor Wut über die Frechheit einer anderen Person platzen, ist es vielleicht ganz sinnvoll, sich für einen Moment in die Schuhe dieser Person zu versetzen. Warum handelt er oder sie so, doch sicher nicht, um Sie zu ärgern oder provozieren! Versuchen Sie, sich in die Position und Denkweise Anderer zu versetzen, das kann helfen, Ihre Wut zu relativieren.

Bildquelle: Flachovatereza / pixabay.com

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