Die eigene Stadt erkunden öffnet Horizonte

Frauenbalance Stadt entdecken

Der hinlänglich bekannte Spruch "Warum in die Ferne schweifen...", kann sich auf eine interessante und spannende Weise für Dich neu mit Bedeutung füllen, wenn Du Dich einmal auf Entdeckungsreise in der eigenen Stadt begibst. Der Thrill, den Du sonst nur von Trips nach London, Prag oder Amsterdam her kennst, lässt sich ganz wunderbar auch in der vermeintlich bekannten Umgebung erzielen - Blasen an den Füssen und den Kopf voller Eindrücke am Ende des Tages garantiert!

Das schöne Gefühl, dass Du Neuland betrittst, macht nun einmal einen grossen Teil des Reizes aus, den Reisen bietet. Reisen eröffnet neue Horizonte, Du kannst Dein Leben mit dem Anderer vergleichen, Du siehst, wie in Details überall andere Schwerpunkte gelegt werden. Bauwerke, Brücken, Gassen und Märkte, all das fasziniert Dich. Wenn Du diese positiven Gefühle ganz ohne Stau und grosse Planung regelmässig haben willst, solltest Du Deiner Umgebung mit neuen Augen begegnen. Du brauchst einen Reiseführer, einen Stadtplan oder ein Smartphone, und dann startest Du durch. Das Museum, ja, das kennst Du, aber warst Du seit der Schulzeit einmal dort? Geh hinein, schau Dir die aktuelle Ausstellung an, und Du wirst dich plötzlich wirklich wie im Urlaub fühlen. Einfach ganze 30 Minuten vor einem Bild zu stehen, alle Zeit zu haben, das entführt Dich in eine andere Welt.

Was ist am anderen Ufer?

Es ist erschreckend, wie eingeengt viele Menschen leben. Wer seinen Stadtteil nie verlässt, ahnt oft gar nicht, wie der Rest so lebt. Du willst endlich mal sehen, was sich am Südrand des Flusses befindet, dort, wo es angeblich nicht so schön und sehenswert ist? Ja, es können Industrieanlagen auf Dich warten, aber auch die geben doch interessante Motive für eine Foto-Sammlung ab. Und plötzlich siehst Du sie, die kleine Kirche, die in dem Gebiet tapfer überlebt hat. Du stehst staunend da, und weisst auch gar nicht mehr, ob das wirklich noch "Deine" Stadt ist. Wie spannend! Dieses Experiment, einmal eine Brücke zu überqueren, hat durchaus etwas Symbolisches. Du verlässt nämlich, indem Du neue Wege gehst, auch Deine Alltagswelt, die so genannte Komfortzone, die Welt, in der Du die Regeln kennst, in der man Dich kennt. Und nun stehst Du plötzlich in einer Siedlung, in der Menschen aus der ganzen Welt leben. Ja, auch das ist Deine Stadt - und vielleicht wirst Du gleich zu einem Grillfest eingeladen.

Kulturtour oder Bötchenfahren?

Das, was Touristen im Allgemeinen in der Stadt so machen, ist nichts für Dich, die alles schon kennt? Wenn Du Dich da nicht täuschst! Touristen haben nun einmal den Vorteil, dass sie Zeit mitbringen. Das kannst Du doch auch, einen ganzen Sonntag auf Tour gehen, statt zu Hause zu bügeln oder vor dem Fernseher zu sitzen. Mach es den Touristen nach, geh die kulturell interessanten Sachen ab, Mach einen Rundgang durch die Altstadt, und wenn Dir nach Bootfahren ist, mietest Du Dir ein Tret- oder Ruderboot und fährst mit oder ohne Begleitung ganz gemächlich den Kanal entlang.

Tipp: Deine Stadt kennst Du nur aus einem bestimmten Erfahrungshorizont heraus - füge einfach den Blickwinkel der Touristin hinzu!

Bildquelle: HebiPics / pixabay.com

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