Streicheln, ohne Hintergedanken

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Kommen Sie auch am Abend manchmal müde von der Arbeit und sehnen sich einfach nur nach Zärtlichkeit? Dann sagen Sie das. Streicheln ohne Hintergedanken kann sehr entspannend sein, nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Partner.

Zärtlichkeiten kommen oft zu kurz

In vielen Beziehungen kommen einfache Zärtlichkeiten oft viel zu kurz. Warum eigentlich? Viele Paare sind der fälschlichen Meinung, dass sie einen sexuellen Marathon aufführen müssen, um das Glück der Zweisamkeit in der Partnerschaft halten zu können. Das ist aber nicht so. Zumeist ist es einfach die normale Zärtlichkeit, die eine Beziehung am Leben erhält. Sie müssen sich doch auch einmal mit Ihrem Partner ganz normal zärtlich austauschen können, ohne dass gleich akrobatische Höchstleistungen erwartet werden. Diese sind dann vielleicht möglich, wenn Sie sich beide entspannt haben, und wieder neue Kräfte geschöpft haben, aber nicht auf Knopfdruck.

Streichelseminare sind sehr erfolgreich

Das Streicheln scheint in der heutigen Zeit ein wenig zu kurz, zu kommen. Entweder wird die Sucht nach Zweisamkeit fast zwanghaft übertrieben, oder es herrscht unterkühlte Stimmung zu Hause. Nicht umsonst sind Streichelseminare so erfolgreich. Fremde Menschen streicheln sich gegenseitig, einfach nur so, ganz ohne Hintergedanken. Die körperlichen Reize sorgen für Wohlbefinden, ganz ohne sexuelle Regungen auszulösen. Ähnlich wie bei Babys und Kleinkindern benötigen auch Erwachsene Ihre Streicheleinheiten. Leider denkt kaum noch jemand daran. Es ist auch nicht ganz einfach. War doch das Schulterklopfen oder das Streicheln über das Haar vor einigen Jahrzehnten noch vollkommen normal, muss heute fast mit einer Anzeige wegen sexueller Belästigung oder Stalking gerechnet werden. Wie soll da reagiert werden?

Die Angst vor Missverständnissen ist gross

Klar, dass da die Angst vor Missverständnissen gross ist. Wer möchte schon falsch verdächtigt werden. Dabei ist wissenschaftlich erwiesen, dass Streicheln, zumindest bei Babys und Kleinkindern, das Denkvermögen und die Intelligenz steigert. Warum ist das zärtliche Streicheln, dass anscheinend jedem Menschen Wohlbefinden bereitet, in der heutigen Zeit so verpönt? Denken Sie nicht weiter darüber nach, sondern planen Sie mit Ihrem Partner lieber regelmässige Streichelstunden ein, ganz ohne Hintergedanken. Sollten die Zärtlichkeiten dann doch einmal oder mehrmals etwas intensiver ausfallen, werden Sie es sicher nicht bereuen. Dass bei den Streicheleinheiten keine Hintergedanken dahinterstehen soll Ihnen nur den Druck nehmen, dass sexuelle Annäherungen folgen müssen und erwartet werden.

Entspannung inklusive

An den Wochenenden kann das schon wieder ganz anders aussehen. Damit nicht nur Ihr Gefühlsleben, sondern auch Ihre Hormone wieder im Gleichgewicht sind, sollten Sie auf die körperliche Nähe von Ihrem Partner nicht verzichten. Würden öfter Zärtlichkeiten ausgetauscht, wären wahrscheinlich alle Menschen viel entspannter. Nutzen Sie daher die Möglichkeiten und die Nähe, die Ihnen Ihre Beziehung bieten kann. Es kann doch auch einfach mal schön sein, wenn Sie sagen, wie gut Ihnen zärtliche Berührungen und ihre Wirkungen gefallen. Sie brauchen sich doch in Ihrer Beziehung nicht zu verstecken, sondern können ganz offen und ehrlich Ihre Wünsche und Sehnsüchte aussprechen. Sie werden sehen, das Leben wird dann ganz schnell viel lebenswerter.

Bildquelle: lenadolch / pixabay.com

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