Lass die Anderen doch Karriere machen!

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balance karriere

Karriere, das klingt zwar gut, es klingt nach Geld, Einfluss, Erfolg bei dem, was man macht. Aber Karriere zu machen, hat auch seinen Preis, und oftmals haben es Menschen, die allzu ehrgeizig die Karriereleiter erklimmen, schwer, "normal" zu bleiben. Wenn Sie das Wort Karriere auch kritisch sehen, haben Sie die Chance, sich gegen eine klassische Karriere zu entscheiden, was aber nicht bedeutet, dass Sie nicht erfolgreich in dem sind, was Sie tun.

Natürlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die direkte Umgebung einen grossen Einfluss auf uns ausübt. Wenn man umgeben ist von Menschen, die sich so durch das Leben lavieren, ist es etwas Anderes, als von Menschen umgeben zu sein, die ihre Ziele direkt und stringent ansteuern. Dass "Ehrgeizlinge" einen sehr grossen Einfluss haben können, indem sie sich relativ früh schon tolle Autos, Wohnungen etc. leisten können, ist nicht von der Hand zu weisen, aber oft verschweigen sie, welchen Preis sie für all diese Dinge zahlen müssen. Die Arbeit steht bei ihnen ganz weit oben, und das kann dazu führen, dass sie kaum andere Dinge sehen und erleben. Lassen Sie sich also nicht von den Erzählungen über Dinner Partys mit Promi X oder den Reisen in die Karibik, wenn wir Normalsterblichen frieren, beeindrucken. Fragen Sie ruhig nach, wie die Arbeit konkret aussieht.

Der schöne Schein - und die Realität

Wenn Sie für sich beschlossen haben, Ihre eigene Form von Karriere zu machen, bei der ein rundes Leben mit vielen privaten Anteilen das oberste Ziel ist, sollten Sie die allzu Karrierebeflissenen ruhig als Vorbild nehmen - wie man es nicht machen sollte. Schauen und hören Sie genau hin; nicht umsonst ist das Burn-out so verbreitet, und es betrifft oft die, die alles "perfekt" machen wollen. Dass es Perfektion nicht gibt, wissen Sie, und wenn jemand nur noch die Vorgaben seines Konzerns im Kopf hat, von "Targets" und "Benchmarks" redet, die er "meetet", sollte Ihnen das als Warnung dienen. Dass Sie Ihren Job ernst nehmen, was immer er umfasst, heisst nicht, dass Sie sich zur Sklavin Ihrer Firma machen. Und wenn Sie an irgend einer Stelle eben beschliessen, dass Sie genug haben, dass Ihr Aufstieg nun gerne zu Ende sein kann, sollte das auch nichts sein, das Sie rechtfertigen müssen. Dann bleiben Sie eben Sachbearbeiterin, dafür haben Sie mehr Freizeit und verlassen die Firma mit einem relativ leichten Kopf.

Meine Karriere - keine zu machen!

Sie haben Ihre eigenen Vorstellungen, wie Sie Ihr Leben gestalten wollen. Die Arbeit als Nummer 1, das ist für Sie nicht vorstellbar, dazu haben Sie zu viele andere Tätigkeiten, die Sie ausfüllen: Ihren Verein und die Gruppe, die Sie da trainieren, Ihren Hund, Ihre Freunde. Und diese Elemente in Ihrem Leben sollen ganz sicher weiterhin einen hohen Stellenwert für Sie behalten. Dann verdienen Sie eben nur ein mittleres Gehalt, haben keinen Dienstwagen, aber sie bleiben in Ihrer Mitte, wo es sich sehr gut anfühlt. Und wenn mal wieder jemand von dem grossen "Karrieresprung" redet, der ihm winkt, lächeln Sie und denken, dass Sie Ihre persönliche Karriere doch schon lange gemacht haben.

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

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